Gepostet: 15.12.2019

Ernährungsberatung Mainz-Wiesbaden

SOJA – GESUND ODER UNGESUND?

Die Sojabohne zeichnet sich durch ihren hohen Protein- und Nährstoffgehalt aus. Sie enthält alle essentiellen Aminosäuren, B-Vitamine und Mineralstoffe wie Magnesium und Eisen.

In die Kritik geraten ist Soja vor allem durch die sogenannten Isoflavone, die strukturell dem menschlichen Östrogen ähneln und den Hormonhaushalt beeinflussen können. Tatsächlich kann in praxisfernen Zusammenhängen ein Einfluss des „Sojaöstrogens“ auf den menschlichen Hormonhaushalt beobachtet werden, wenn Sojaprotein extrahiert und in unnatürlich hohen Dosen verabreicht wird.

Bei Soja aus naturbelassenen Lebensmitteln ist dies jedoch nicht der Fall. Menschen, die sich primär pflanzlich ernähren, haben sogar häufig niedrigere Östrogenspiegel, weil sie meist mehr Ballaststoffe aufnehmen und dadurch mehr Östrogen ausscheiden. Gleichzeitig reduziert Soja Entzündungen und damit das Risiko für Krebs, Diabetes Typ 2 und Herz-Kreislauferkrankungen.

Tierische Produkte haben hingehen einen sehr hohen Einfluss auf den menschlichen Hormonhaushalt. Durch den Verzehr von Fleisch und Milch werden Entzündungen gefördert, das Zellwachstum beeinflusst und das Risiko für Brust-, Eierstock- und Prostata- und Darmkrebskrebs erhöht.

Es spricht also vieles dafür, tierische Produkte zu reduzieren und die Sojabohne mit in den Speiseplan aufzunehmen. Für kreative Ideen schreiben Sie mir gerne eine Nachricht und wir erstellen gemeinsam Ihren individuellen Ernährungsplan.
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